Gewerbestrom vs. Privatstrom: Verbrauch, Abrechnung und Stromvergleich Gewerbe

By 6. August 2018Allgemein

Grundsätzlich unterscheidet sich der Strom – also die elektrische Energie – die ein privater Haushalt bekommt, nicht vom Strom für und Industrie. Einzig und alleine die Menge an übertragenem Strom und die Konditionen, zu denen dieser gemessen und abgerechnet wird, sind unterschiedlichen. Aber auch zwischen den Gewerbekunden gibt es unterschiedlichste Konditionen und Preise. Deshalb nutzt der Großteil der Gewerbekunden ein Stromvergleich . Ein online Stromvergleich für Gewerbestrom hilft dabei, die individuell besten Konditionen für zu erhalten.

Verbrauch und Konditionen

In Deutschland verbrauchen Gewerbe und Industrie über zwei Drittel des hierzulande benötigten Stroms. Während ein Privathaushalt in etwa 1000 – 5000 kWh Strom jährlich verbraucht, sind bei großen Industriekunden Verbräuche von 10.000.000 kWh und mehr keine Seltenheit. Beim Großteil der und Stromanbieter gelten Kunden ab einem jährlichen Verbrauch von 100.000 kWh als Großabnehmer.

Darüber hinaus unterscheiden sich Gewerbe und privater Haushalt auch in den Zeiten, zu denen sie Strom benötigen. Der typische Privathaushalt verbraucht Morgens und Abends – also zu den Zeiten an denen die meisten Personen anwesend sind – den meisten Strom. Ein Gewerbe benötigt häufig den ganzen Tag über eine konstante Stromversorgung. Produzierende Gewerbe, vor allem wenn sie durchgehend produzieren, benötigen häufig sogar die gesamte Nacht über ausreichend Strom. Im Gewerbebereich ist also eine konstante und sichere Versorgung mit deutlich mehr Strom essentiell.

Abrechnung und Messverfahren

Ein privater Haushalt bezahlt in der Regel einen monatlichen Pauschalbetrag an seinen Stromanbieter. Einmal im Jahr, erhält er dann eine Endabrechnung, die den bezahlten und den eigentlich verbrauchten Strom gegenüberstellt. Anschließend werden gegebenenfalls Zahlungsdifferenzen ausgleicht. Der Stromanbieter passt den Preis für das kommende Jahr entsprechend an.

Im Gegensatz dazu, sind die Tarife für Gewerbestrom deutlich flexibler. Ab einem jährlichen Bedarf von 100.000 kWh wird der Stromverbrauch durch eine () erfasst. Der Verteilungsnetzbetreiber erhält die erfassten Verbrauchsdaten im 15-Minuten-Takt. Diese dienen als Basis für die monatliche Abrechnung des tatsächlichen Verbrauchs an Strom. Die ermittelten Daten, aus denen hervorgeht, wieviel Strom wann verbraucht wurde, werden als bezeichnet. Dieser individuelle ist für viele Stromvergleich Gewerbe der Ausgangspunkt ihrer Tarifberechnungen. Auf diese Weise erhalten Gewerbekunden bei Stromanbietern wie Uniper Direkt, online ein individuelles Angebot für Gewerbestrom innerhalb weniger Sekunden.

Neben den individuellen Tarifen, profitieren Gewerbekunden außerdem von geringen Steuern und Abgaben. Diese machen beim für private Haushalte in etwa 50% des Preises aus. Die restlichen 50% des Preises setzen sich aus ca. 30% Entgelte für den Netzbetreiber und knapp 25% Leistung des Stromanbieters zusammen. Beim für Gewerbe und Industrie liegt der Anteil der Steuern und Abgaben am Endpreis oft nur bei 15-30% des Preises. Dadurch steigt der relative Anteil des Endpreises, den die Stromanbieter selbst bestimmen. Ein Grund mehr die Preise regelmäßig mittels Stromvergleich Gewerbe zu vergleichen.

Stromvergleich Gewerbe lohnt sich besonders für Gewerbekunden

Einen regelmäßigen Vergleich der Strompreise durchzuführen, lohnt sich sowohl für Privat-, als auch für Gewerbekunden. Es gibt viele Stromvergleich Gewerbe, die sich auf Privat- oder Gewerbekunden spezialisiert haben. Ein lohnt sich allerdings häufig deutlich mehr. Umso mehr Strom ein Kunde verbraucht, desto höher ist das Einsparungspotential. Vor allem in energieintensiven Branchen führen Kostensenkungen von 1-2 Cent pro kWh Gewerbestrom nicht selten zu großen jährlichen Einsparungen. Neben einem regelmäßigen Überprüfen der Preise durch ein Stromvergleich Gewerbe, spielt die Energieeffizienz der Verwendeten Maschinen und Technologien einen entscheidende Rolle für die Einsparung von Stromkosten in der Industrie.

Ursprünglich publiziert auf: Industrie 4.0.

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