Sechs nahezu zeitlose Last-Minute-Weihnachtstrends von vor 20 Jahren, die auch heute noch begeistern (FOTO)

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Sechs nahezu zeitlose Last-Minute-Weihnachtstrends von vor 20 Jahren, die auch heute noch begeistern (FOTO)

Hamburg (ots) –

Können Sie sich noch daran erinnern, was 1997 unter Ihrem
Weihnachtsbaum lag?

In In wenigen Tagen ist Heiligabend und auch in diesem Jahr werden
wieder über 60% der Deutschen(1) ihre kurzfristig besorgen.
Auf der Suche nach Inspiration lohnt es sich, in alten
Familienfotoalben zu stöbern. Die Mode- und Stilsünden aus dem Jahr
1997 feiern in diesem Winter 20-jähriges Jubiläum. Das Jahr 1997 hat
aber auch einige schöne Geschenkideen hervorgebracht, die auch heute
noch – mit einigen zwischenzeitlichen Weiterentwicklungen – Bestand
haben.

„Harry Potter und der Stein der Weisen“ zählte 1997 zu den
beliebtesten Büchern, „Titanic“ und die aufgefrischte „Star
Wars“-Trilogie lagen im Bereich Filme vorne und was die Musik
betrifft standen die Spice Girls, die Backstreet Boys und Elton John
mit „Candle in the Wind“ hoch im Kurs(2). Filme und CDs werden in
Zeiten von Streaming-Diensten zwar mittlerweile seltener verschenkt,
Bücher zählen aber, neben Spielwaren und Bekleidung, gemäß aktueller
Marktforschung der GfK(3), immer noch zu den beliebtesten Geschenken
der Deutschen.

Science-Fiction-Blockbuster wie die erste Star Wars-Trilogie sind
auch 20 Jahre später noch immer extrem beliebt, es gibt aber auch
noch weitere „Sternentrends“, die 1997 aufkamen: Neu war damals die
Möglichkeit, „Sterne zu schenken“, beziehungsweise diese auf den
Namen des Beschenkten taufen zu lassen.

Rein farblich kam im Weihnachtsgeschäft 1997 ebenfalls ein neuer
Trend auf, der einiges an Anlaufzeit benötigte. Die Farbe Kupfer(4)
strauchelte zunächst bei der Einführung in den späten Neunziger- und
frühen Nullerjahren. In der Zwischenzeit ist sie aber aus dem Angebot
neben den klassischen Farben Rot, Gold, Grün und Weiß nicht mehr von
den Weihnachtsmärkten und Christbäumen wegzudenken.

Sein 20-jähriges Jubiläum im Weihnachtsgeschäft feiert in diesem
Jahr der Flachbildfernseher. Philips brachte den ersten Flat-TV in
Deutschland auf den Markt – damals noch mit einem für heutige
Verhältnisse eher lustig anmutenden Werbeslogan: „Der erste
Fernseher, den man wie ein Bild an die Wand hängen kann“. Was heute
normal ist, war damals eine echte Revolution: rund 15.000EUR kostete
der 42PW9982 beim Marktstart – heute gibt es bereits für mittlere
dreistellige Euro-Beträge vernünftige Einstiegsgeräte. Und auch die
Definition von „flach“ lag mit zehn Zentimetern damals in einem
Bereich, der heute bestenfalls noch zum Schmunzeln anregt. So ist das
Display des aktuellen 55POS9002 von Philips schlanker als fünf
Millimeter. Rein technisch hat sich ebenfalls viel getan: OLED- und
LCD/LED-Technologien haben Plasma überholt und aus dem Markt
gedrängt. Dank UHD-Auflösung erreichen moderne Geräte bis zu 8,3
Millionen Bildpunkte (Pixel) – der 42PW9982 mit seinen 852 x 480
Pixel kam nicht einmal auf ein Zwanzigstel (408.900 Bildpunkte). Mit
dem 2004 eingeführten Ambilight, einer dynamischen
Hintergrundbeleuchtung, trug Philips auch in der Folge maßgeblich
dazu bei, den Röhrenfernseher abzulösen. Das zusätzliche
Ambiente-Licht setzte neue, stilvolle Akzente beim Interior-Design
und verwandelte den Fernseher vom grauen Gebrauchsgegenstand zum
Lifestyle-Produkt.

Ebenfalls sehr beliebt waren Ende der 90er Jahre die sogenannten
Pager. Mit ihnen war es möglich, kurze Nachrichten in Textform mobil
zu erhalten. Aufgrund der hohen Preise für den Nachrichtenversand
fielen die mobilen Geräte dann jedoch relativ schnell dem
aufkommenden Boom der Mobiltelefonie zum Opfer. Das „Handy“ zählte zu
den weiteren technischen Highlights im Jahr 1997. Der große
Durchbruch sollte zwar erst noch folgen, unter Early-Adoptern waren
die damals noch recht klobigen, aber üppig von den Mobilfunkanbietern
subventionierten Geräte im Weihnachtsgeschäft 1997 trotzdem sehr
beliebt – und läuteten gleichzeitig einen Trend ein, der bis heute
Bestand hat: die Geschenke werden immer wertvoller. Mit dem Anbruch
des digitalen Zeitalters finden immer häufiger teure Technikprodukte
wie Smartphones, Tablets oder sogar Fernseher ihren Platz unter dem
Weihnachtsbaum(5).

Der absolute Renner im Weihnachtsgeschäft vor 20 Jahren war jedoch
ein genauso legendäres wie kurzlebiges Spielzeug: das Tamagotchi –
nach Medienberichten6 das beliebteste Geschenk 1997. Die kleinen
Ei-förmigen Weggefährten wollten damals von ihren Besitzern umhegt,
gepflegt, gefüttert und bespaßt werden und dankten es diesen dann mit
einem mehr oder weniger langen digitalen Leben. Zum 20-jährigen
Jubiläum erscheint eine Neuauflage des Retro-Klassikers(6). Den vom
Ur-Tamagotchi entfachten Trend zu virtuellen oder digitalen
Haustieren kann man heute auf vielfältige Weise beobachten: durch
entsprechende Spiele auf Videospielkonsolen oder auch in Form von
zahlreichen Apps für Smartphone und Tablet Die ausgewählten
Geschenkbeispiele zeigen, dass all der rasanten Entwicklungen der
letzten Jahre zum Trotz viele Ideen auch heute noch sehr aktuell
sind.

1) Nach einer Studie von Ernst & Young (http://ots.de/V9SeX)
kaufen 62% der Deutschen ihre Geschenke relativ kurzfristig, 23%
sogar erst in den letzten beiden Wochen vor Heilig Abend.

2) Highlights des Jahres 1997, zusammengestellt von Buzzfeed.com
(http://ots.de/1QIbr)

3) GfK-Studie zum Weihnachtsgeschäft 2017 (http://ots.de/M2Rpt)

4) Quelle: Christmasworld Messe (http://ots.de/GNbXL)

5) Quelle: Bild.de (http://ots.de/PM2p9)

6) Quelle: Stuttgarter Zeitung (http://ots.de/yYXH8)

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