Gemüsehändler mit radikaler Vision‘ Volkert Engelsman führt Nachhaltigkeits-Ranking an

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Gemüsehändler mit radikaler Vision‘ Volkert Engelsman führt Nachhaltigkeits-Ranking an

Waddinxveen, Niederlande (ots/PRNewswire) –

und Geschäftsführer von Eosta – eines der größten
Handelsunternehmen für -Obst Bio-Obst und -Gemüse weltwei – führt Liste der
100 einflussreichsten Persönlichkleiten im Bereich in
den Niederlanden an

Volkert Engelsman, Gründer und Geschäftsführer von Eosta BV,
wurde am Dienstagabend auf den ersten Platz des jährlichen
Nachhaltigkeits-Rankings der rennomierten Tageszeitung Trouw
gewählt. Ausschlaggebend für die Wahl des „Gemüsehändlers mit einer
radikalen Vision“ war die Vorreiterrolle von Engelsman im Bereich
nachhaltiger und Landwirtschaft, insbesondere durch die
jüngste Kampagne „Was unser wirklich kostet“.

(Photo:
http://mma.prnewswire.com/media/582566/Volkert_Engelsman.jpg )

Engelsman, der schon lange darauf drängte, die wahren Kosten der
Lebensmittelproduktion zu Lasten von Gesundheit, Umwelt und
Mitmenschen direkt an den Supermarktregalen sichtbar zu machen,
nutzte seine Dankesrede dazu, um die nachhaltige Bewegung zu neuen
Partnerschaften aufzurufen – und vor allem auch den Finanzsektor mit
an Board zu holen.

So sagte Engelsman: „Viele Finanzinstitute beginnen zu begreifen,
dass mit unserer Definition von ‚Profit‘ etwas nicht stimmt, wenn es
zur Zerstörung unseres natürlichen Lebensraums führt und das Leben
für 90% der Menschheit, einschließlich unserer Kindeskinder,
verschlechtert.“

„Als Bewegung müssen wir Finanzdienstleistern wie Banken,
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und institutionelle Anleger dabei
helfen, verantwortungsvoll zu handeln und fundierte
Geschäftsentscheidungen zu treffen. Der Hauptstrom des Kapitals wird
immer noch von einer überholten Gewinndefinition getrieben, die der
Auslöschung unseres Planeten in die Hände arbeitet. Wenn wir hier
nicht grundsätzlich etwas ändern, ist die gesamte Arbeit von uns
allen – der gesamten nachhaltigen Bewegung – vergeblich.“

Neue Gewinndefinition

Mit einem Dank an die Partner FAO, WHO, NCC, Triodos Bank, EY und
Soil & More, die Eosta vor allem in der jüngsten Kamapgne „The True
Cost of Food – Was unser Essen wirklich kostet“ unterstützten,
unterstrich Engelsman einmal mehr die Notwendigkeit einer neuen
Gewinndefinition, die die Auswirkungen unternehmerischen Handelns auf
Mensch und Umwelt offenlegt und mit einberechnet.

„Es ist nichts falsch daran, Profit zu machen – aber er muss fair
und nicht zu Lasten anderer berechnet werden“, argumentierte
Engelsman. „Machen Sie sich nicht selbst etwas vor, indem Sie die
Kosten von Umweltschäden und sozialen Verwerfungen auf Steuerzahler,
Otto Normalbürger und zukünftige Generationen abwenden. Das ist
einfach eine Frage des gesunden Menschenverstands.“

Engelsman würdigte auch die Leistungen von Biobauern weltweit, die
„jeden Tag Nachhaltigkeit in die Tat umsetzen, indem sie die
Bodenfruchtbarkeit verbessern, die Artenvielfalt schützen, die
Kohlenstoffbindung im Boden fördern, die sozialen Verhältnisse vor
Ort stärken und gesunde Lebensmittel erzeugen.“

Was unser Essen wirklich kostet

Im Juni 2017 veröffentlichte Eosta die neue, wegweisende Studie
„True Cost Accounting in Food, Farming and Finance“, die endlich
aufzeigt, welche wahren Kosten bei der Herstellung von Lebensmitteln
für Mensch und Umwelt entstehen. Das Resultat: Eine „wahre“ und damit
umfassende Wertschöpfungsanalyse für neun verschiedene Produkte sowie
eine integrierte Gewinn- und Verlustrechnung für Eosta auf
Unternehmens-Ebene. Für die Auswirkungen auf Gesundheit und Böden
konnten dabei die deutlichsten Unterschiede zwischen Bio- und
konventionellem Anbau beziffert werden.

Damit wurde eine Methode für kleine und mittlere Unternehmen der
Branche entwickelt, mit dem erstmals ein Preisschild an die
verborgenen Kosten der Unternehmensaktivitäten für Mensch und Umwelt
geheftet werden kann. Die Pilotstudie wurde offiziell auf dem EAT
Food Forum in Stockholm an Peter Bakker, Präsident des
Weltwirtschaftsrats für Nachhaltige Entwicklung, sowie in Wales auf
der Harmony in Food and Farming Conference an Prinz Charles
überreicht.

Eosta wurde 1990 von Volkert Engelsman in den Niederlanden mit dem
Ziel gegründet, ein Unternehmen zu schaffen, das Ökonomie und
Ökologie verbindet. Heute zählt Eosta zu den größten
Handelsunternehmen für Bio-Obst und -Gemüse weltweit und arbeitet mit
Bio-Erzeugern auf 6 Kontinenten sowie Handelspartnern in Europa, USA
und Fernost zusammen. Seit 2016 wirbt Engelsman intensiv für
‚Ehrliches Rechnen‘ als Weg hin zu einer wahrhaft nachhaltigen
Entwicklungen und gibt Vorträge sowie Masterclasses auf Konkressen
und in Denkfabriken weltweit.

Die Jury des Nachhaltigkeits-Rankings lobte vor allem Engelsman
Einsatz, die Vollkostenrechnung in der Praxis anzuwenden – etwa,
indem die Berechnungen für verschiedene Bio-Produkte mit Flyern
direkt an der Obsttheke sichtbar gemacht wurden.

Weitere Innovationen

Eosta und die Eigenmarke Nature & More konnten in den vergangenen
Jahren immer wieder durch Aktionen und Kampagnen auf sich aufmerksam
machen. 2017 bescherte die neue plastikfreie Verpackungsmethode
„Natürliches Labeling“ weltweite mediale Aufmerksamkeit: hierbei
werden Bio-Produkte nur mit einem Lichtstrahl gekennzeichnet,
Millionen Verpackungen auf Erdölbasis konnten bereits eingespart
werden.

Eosta nahm auch eine Vorreiterrolle in der internationalen „SOS –
Save Our Soils – Rettet unsere Böden“-Kampagne ein und konnte
Persönlichkeiten wie Julia Roberts und den Dalai Lama als
Unterstützer gewinnen. Zu anderen Aktivitäten zählen soziale Projekte
zusammen mit den Erzeugern in den Herkunftsländern der Bio-Produkte,
das Engagement für freies Saatgut und samenfeste Sorten sowie
proaktive Gesundheitsvorsorge.

Über Eosta

Eosta wurde 1990 in den Niederlanden mit dem Ziel gegründet, ein
Unternehmen zu schaffen, das Ökonomie und Ökologie verbindet. Heute
zählt Eosta zu den größten Handelsunternehmen für Bio-Obst und
-Gemüse weltweit. Für das eigens entwickelte Transparenzsystem Nature
& More, mit dem die Herkunft der Produkte bis zum Erzeuger
zurückverfolgt werden kann, ist Eosta bereits mehrfach mit
internationalen Nachhaltigkeitspreisen ausgezeichnet worden.
Gemeinsam mit verschiedenen Handelskunden in ganz Europa trägt Eosta
/ Nature & More seit 2016 die True Cost-Debatte direkt in den Handel
und macht die wahren Kosten konventioneller Lebensmittel für den
Verbraucher transparent. Mehr Informationen finden Sie unter:
http://www.eosta.com und http://www.natureandmore.de

Pressekontakt:
Michaël Wilde
Telefon +31-180-63-55-63
Mobil +31-6-20-535-063
michael.wilde@eosta.com

Original-Content von: Eosta, übermittelt durch news aktuell

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